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BEMER wird von vie­len Men­schen genutzt, die ihre Gesund­heit, Rege­ne­ra­ti­on und Vita­li­tät aktiv unter­stüt­zen möch­ten. Doch wie funk­tio­niert die Tech­no­lo­gie eigent­lich, wel­che Wir­kung wird ihr zuge­schrie­ben und wel­che Rol­le kann sie bei Sport, Phy­sio­the­ra­pie, Healt­hy Aging und Lon­ge­vi­ty spie­len? In die­sem Arti­kel erfährst du, was hin­ter der Bemer-The­ra­pie steckt und war­um sie zuneh­mend Auf­merk­sam­keit erhält. 

Vie­le Men­schen inves­tie­ren heu­te Zeit und Geld in ihre Gesund­heit. Sie trai­nie­ren regel­mä­ßig, ach­ten auf ihre Ernäh­rung, ver­su­chen aus­rei­chend zu schla­fen und beschäf­ti­gen sich mit unter­schied­lichs­ten Metho­den, die ihr Wohl­be­fin­den unter­stüt­zen sol­len. Gleich­zei­tig wächst das Inter­es­se an Tech­no­lo­gien und Anwen­dun­gen, die außer­halb der klas­si­schen Gesund­heits­rou­ti­nen lie­gen. Eini­ge davon sind seit Jahr­zehn­ten auf dem Markt, wer­den aber erst in den letz­ten Jah­ren einem brei­te­ren Publi­kum bekannt. Eine die­ser Anwen­dun­gen ist der BEMER. Befür­wor­ter sehen dar­in eine inter­es­san­te Ergän­zung für einen akti­ven Lebens­stil, Kri­ti­ker betrach­ten die Tech­no­lo­gie dage­gen oft mit Skep­sis. Wie so häu­fig lohnt es sich, genau­er hin­zu­se­hen und die Hin­ter­grün­de zu ver­ste­hen. Was genau steckt hin­ter der Bemer Tech­no­lo­gie? Wie funk­tio­niert sie? Wofür wird sie ein­ge­setzt? Und wel­che Rol­le spielt sie im Gesund­heits- und Sport­be­reich? In die­sem Arti­kel schau­en wir uns den BEMER sach­lich und ver­ständ­lich an und beleuch­ten die wich­tigs­ten Fra­gen rund um Anwen­dung, Funk­ti­ons­wei­se und Einsatzgebiete.

Die phy­si­ka­li­sche Gefäß­the­ra­pie Bemer wird im Fol­gen­den als BEMER bezeichnet.

Was ist der BEMER und wie funk­tio­niert er?

Der BEMER ist ein Sys­tem zur phy­si­ka­li­schen Gefäß­the­ra­pie. Das Sys­tem besteht aus einer Steu­er­ein­heit und ver­schie­de­nen Appli­ka­to­ren, B‑Body, B‑Pad, B‑Spot. Wäh­rend der Anwen­dung liegt der Nut­zer ent­spannt auf den B‑Body (Mat­te), wäh­rend ein vor­ein­ge­stell­tes Pro­gramm aus­ge­führt wird. Die Tech­no­lo­gie arbei­tet mit schwa­chen elek­tro­ma­gne­ti­schen Impul­sen in einer spe­zi­ell ent­wi­ckel­ten Signal­form. Nach Anga­ben des Her­stel­lers wur­de die­ses Signal ent­wi­ckelt, um die soge­nann­te Vaso­mo­ti­on zu unter­stüt­zen. Dar­un­ter ver­steht man die rhyth­mi­schen Eigen­be­we­gun­gen klei­ner und kleins­ter Blut­ge­fä­ße Die­se Gefä­ße bil­den ein weit ver­zweig­tes Netz­werk im gesam­ten Kör­per. Die Gesamt­heit der Blut­strö­mung in die­sen kleins­ten Gefäß­ab­schnit­ten wird als Mikro­zir­ku­la­ti­on bezeich­net. Eine Anwen­dung dau­ert in der Regel acht Minu­ten. Die Inten­si­tät kann indi­vi­du­ell ange­passt wer­den. Zusätz­lich zur Ganz­kör­per­mat­te ste­hen wei­te­re Appli­ka­to­ren für loka­le Anwen­dun­gen zur Ver­fü­gung. Die Bemer-Tech­no­lo­gie wird seit meh­re­ren Jahr­zehn­ten wei­ter­ent­wi­ckelt und ist heu­te in ver­schie­de­nen Aus­füh­run­gen für pri­va­te Anwen­der, The­ra­peu­ten und den pro­fes­sio­nel­len Ein­satz erhältlich.

Wel­che Wir­kung wird dem BEMER zugeschrieben?

Vie­le Anwen­der ver­bin­den die Bemer The­ra­pie mit einem bes­se­ren Kör­per­ge­fühl, mehr Ent­span­nung und dem Ein­druck, ihrem Kör­per gezielt etwas Gutes zu tun. Beson­ders häu­fig wird sie genutzt, wenn Men­schen ihre Erho­lung bewuss­ter unter­stüt­zen möch­ten oder das Gefühl haben, dass ihr All­tag viel Ener­gie for­dert. Im Zen­trum steht dabei nicht ein spek­ta­ku­lä­rer Sofort­ef­fekt, son­dern eher die regel­mä­ßi­ge Unter­stüt­zung kör­per­ei­ge­ner Pro­zes­se. Genau das macht die Anwen­dung für vie­le inter­es­sant: Sie ist sanft, gut inte­grier­bar und passt zu Men­schen, die Gesund­heit nicht erst dann ernst neh­men wol­len, wenn Beschwer­den ent­ste­hen. Berich­tet wird unter ande­rem von ange­neh­mer Wär­me, tie­fe­rer Ent­span­nung, mehr Vita­li­tät oder einem ins­ge­samt fri­sche­ren Kör­per­ge­fühl. Sol­che Erfah­run­gen sind indi­vi­du­ell und kön­nen von Per­son zu Per­son unter­schied­lich aus­fal­len. Das ist bei kör­per­ori­en­tier­ten Anwen­dun­gen völ­lig nor­mal, der Kör­per ist schließ­lich kein Kaf­fee­voll­au­to­mat mit Garantietaste.

Sinn­voll ist der BEMER vor allem als ergän­zen­der Bau­stein. Wer ohne­hin auf Bewe­gung, Schlaf, Ernäh­rung und Stress­re­gu­la­ti­on ach­tet, kann die Anwen­dung als zusätz­li­che Mög­lich­keit nut­zen, die eige­ne Gesund­heits­rou­ti­ne zu erwei­tern. Am bes­ten lässt sich die Wir­kung nicht abs­trakt beur­tei­len, son­dern durch die eige­ne Erfah­rung. Denn ob eine Anwen­dung als ange­nehm, hilf­reich oder spür­bar emp­fun­den wird, zeigt sich oft erst im direk­ten Erleben.

Der BEMER und Rege­ne­ra­ti­on im Sport

Jedes Trai­ning setzt einen Reiz. Ob Kraft­trai­ning, Func­tion­al Trai­ning, Bould­ern, Lau­fen oder inten­si­ve Inter­vall­be­las­tun­gen – der Kör­per muss sich anschlie­ßend anpas­sen. Genau in die­ser Pha­se ent­ste­hen vie­le der gewünsch­ten Trai­nings­ef­fek­te. Des­halb wird Rege­ne­ra­ti­on von vie­len Sport­lern heu­te nicht mehr als pas­si­ve Pau­se betrach­tet, son­dern als akti­ver Bestand­teil des Trai­nings­plans. Wer regel­mä­ßig trai­niert, kennt die typi­schen Her­aus­for­de­run­gen: schwe­re Bei­ne nach einer inten­si­ven Ein­heit, Mus­kel­ka­ter, Müdig­keit oder das Gefühl, für die nächs­te Belas­tung noch nicht voll­stän­dig bereit zu sein. Je höher Trai­nings­um­fang und Trai­nings­in­ten­si­tät wer­den, des­to wich­ti­ger wird die Qua­li­tät der Erho­lung zwi­schen den ein­zel­nen Einheiten.

Beson­ders beim Bould­ern spielt die­ser Aspekt eine wich­ti­ge Rol­le. Neben der Mus­ku­la­tur wer­den hier auch Seh­nen, Bän­der, Fin­ger, Unter­ar­me und das zen­tra­le Ner­ven­sys­tem stark bean­sprucht. Vie­le Klet­te­rer stel­len fest, dass nicht die Moti­va­ti­on, son­dern die Erho­lungs­fä­hig­keit zum begren­zen­den Fak­tor wird. Auch Kraft­sport­ler ken­nen die­ses Phä­no­men. Der eigent­li­che Mus­kel­auf­bau fin­det nicht wäh­rend des Trai­nings statt, son­dern in der Zeit danach. Wer sei­nem Kör­per aus­rei­chend Zeit für Anpas­sungs­pro­zes­se gibt, schafft die Grund­la­ge für lang­fris­ti­ge Fort­schrit­te. Aus die­sem Grund nut­zen vie­le Ath­le­ten ergän­zen­de Maß­nah­men wie Mobi­li­ty Trai­ning, akti­ve Erho­lung, Sau­na­gän­ge, Mas­sa­gen oder spe­zi­el­le Rege­ne­ra­ti­ons­an­wen­dun­gen. Der BEMER wird von vie­len Anwen­dern genau in die­sem Zusam­men­hang ein­ge­setzt – nicht als Ersatz für Trai­ning oder Erho­lung, son­dern als zusätz­li­cher Bau­stein inner­halb eines ganz­heit­li­chen Rege­ne­ra­ti­ons­kon­zepts. Letzt­lich gilt im Sport ein ein­fa­cher Grund­satz: Nicht die Belas­tung macht stär­ker, son­dern die erfolg­rei­che Anpas­sung an die Belas­tung. Je bes­ser Trai­ning und Erho­lung zusam­men­spie­len, des­to nach­hal­ti­ger las­sen sich Leis­tungs­fä­hig­keit und Fort­schrit­te entwickeln.

BEMER und Lon­ge­vi­ty: Wel­che Rol­le spielt Rege­ne­ra­ti­on beim gesun­den Altern?

Der im deut­schen Sprach­ge­brauch rela­tiv jun­ge Begriff “Lon­ge­vi­ty” wird häu­fig mit dem Wunsch ver­bun­den, mög­lichst alt zu wer­den. Oft wur­den in der Ver­gan­gen­heit auch Begrif­fe wie Anti-Aging oder Rever­se-Aging dafür her­an­ge­zo­gen. Tat­säch­lich geht es bei die­sem The­ma jedoch um etwas ande­res: mög­lichst lan­ge beim altern gesund, aktiv und selbst­stän­dig zu blei­ben. Die ent­schei­den­de Fra­ge lau­tet daher nicht, wie vie­le Jah­re wir leben, son­dern wie wir die­se Jah­re erle­ben. Vie­le Men­schen stel­len fest, dass sich ihr Kör­per mit zuneh­men­dem Alter anders ver­hält als noch mit 20 oder 30 Jah­ren. Klei­ne Ver­let­zun­gen brau­chen län­ger, um aus­zu­hei­len. Inten­si­ve Belas­tun­gen wer­den nicht mehr ganz so schnell ver­ar­bei­tet. Auch die all­ge­mei­ne Belast­bar­keit ver­än­dert sich im Lau­fe der Zeit. Genau des­halb rückt das The­ma Rege­ne­ra­ti­on immer stär­ker in den Mit­tel­punkt moder­ner Gesund­heits­kon­zep­te. Wäh­rend frü­her vor allem Trai­ning, Ernäh­rung oder Kalo­rien im Fokus stan­den, beschäf­ti­gen sich heu­te vie­le Exper­ten zusätz­lich mit Fak­to­ren wie Schlaf­qua­li­tät, Stress­ma­nage­ment, Beweg­lich­keit und Erho­lung. Lon­ge­vi­ty bedeu­tet in ers­ter Linie nicht, den Alte­rungs­pro­zess auf­zu­hal­ten. Es bedeu­tet viel­mehr, die Vor­aus­set­zun­gen dafür zu schaf­fen, kör­per­li­che und geis­ti­ge Leis­tungs­fä­hig­keit mög­lichst lan­ge zu erhal­ten. Vie­le Men­schen inves­tie­ren des­halb bewusst in ihre Gesund­heit, lan­ge bevor Beschwer­den ent­ste­hen. Sie ach­ten auf regel­mä­ßi­ge Bewe­gung, aus­rei­chend Schlaf, eine aus­ge­wo­ge­ne Ernäh­rung und Maß­nah­men, die sie als sinn­vol­le Ergän­zung ihres Lebens­stils betrachten.

In die­sem Zusam­men­hang wird auch der BEMER von eini­gen Anwen­dern genutzt. Nicht mit dem Ziel, das Altern zu stop­pen oder bio­lo­gi­sche Wun­der zu voll­brin­gen, son­dern als Bestand­teil eines gesund­heits­ori­en­tier­ten Gesamt­kon­zepts. Letzt­lich gibt es kei­ne ein­zel­ne Maß­nah­me, die über Gesund­heit oder Vita­li­tät ent­schei­det. Viel­mehr ent­steht lang­fris­ti­ges Wohl­be­fin­den aus vie­len klei­nen Ent­schei­dun­gen, die sich über Jah­re hin­weg summieren.

Ist BEMER ein Anti-Aging-Gerät?

Vie­le Men­schen ver­bin­den Anti Aging auto­ma­tisch mit Cremes, Seren oder kos­me­ti­schen Behand­lun­gen. Ande­re betrach­ten das The­ma deut­lich ganz­heit­li­cher. Für sie geht es nicht nur dar­um, jün­ger aus­zu­se­hen, son­dern sich auch län­ger vital, beweg­lich und leis­tungs­fä­hig zu füh­len. Genau des­halb wird der BEMER von man­chen Anwen­dern auch im Zusam­men­hang mit Anti Aging genannt. Die Idee dahin­ter ist ein­fach: Wenn kör­per­li­che Rege­ne­ra­ti­ons- und Ver­sor­gungs- und Ent­sor­gungs-Pro­zes­se mög­lichst gut funk­tio­nie­ren, kann sich das nicht nur auf das Wohl­be­fin­den, son­dern auch auf das äuße­re Erschei­nungs­bild aus­wir­ken. Eini­ge Nut­zer berich­ten bei­spiels­wei­se von einer fri­sche­ren Aus­strah­lung, einem vita­le­ren Haut­bild oder davon, dass sie das Gefühl haben, ins­ge­samt jün­ger und erhol­ter zu wir­ken. Sol­che Erfah­run­gen sind sub­jek­tiv und indi­vi­du­ell. Sie zei­gen jedoch, war­um die Bemer Tech­no­lo­gie von man­chen Men­schen nicht nur als Rege­ne­ra­ti­ons- oder Gesund­heits­an­wen­dung betrach­tet wird, son­dern auch als Bestand­teil ihrer per­sön­li­chen Anti-Aging-Stra­te­gie. Ob man dafür den Begriff Anti Aging, Healt­hy Aging oder Lon­ge­vi­ty ver­wen­det, ist letzt­lich zweit­ran­gig. Im Kern geht es immer um die­sel­be Fra­ge: Wie kön­nen wir Gesund­heit, Vita­li­tät und Lebens­qua­li­tät – die sich auch in unse­rem äuße­ren Erschei­nungs­bild wider­spie­geln – mög­lichst lan­ge erhalten?

Der BEMER in der Physiotherapie

In vie­len phy­sio­the­ra­peu­ti­schen Pra­xen kom­men ergän­zen­de Anwen­dun­gen zum Ein­satz, die bestehen­de Behand­lun­gen unter­stüt­zen sol­len. Dazu gehö­ren bei­spiels­wei­se Wär­me- oder Käl­te­an­wen­dun­gen, manu­el­le Tech­ni­ken und ver­schie­de­ne For­men der phy­si­ka­li­schen The­ra­pie. Auch der BEMER wird in eini­gen Ein­rich­tun­gen, so auch bei uns in der Sport Sheds Phy­sio, als ergän­zen­der Bau­stein genutzt. Je nach Ziel­set­zung kann die Anwen­dung vor oder nach einer phy­sio­the­ra­peu­ti­schen Behand­lung erfol­gen und in bestehen­de The­ra­pie- und Gesund­heits­kon­zep­te inte­griert wer­den. Der BEMER ersetzt dabei weder eine phy­sio­the­ra­peu­ti­sche Unter­su­chung noch eine indi­vi­du­el­le Behand­lung. Sie wird viel­mehr als zusätz­li­che Anwen­dung ein­ge­setzt, die the­ra­peu­ti­sche Maß­nah­men ergän­zen kann.

Möch­test du die BEMER-The­ra­pie selbst ken­nen­ler­nen? In der Sport Sheds Phy­sio in Augs­burg-Pfer­see bie­ten wir die BEMER-Anwen­dung als ergän­zen­de Leis­tung im Rah­men unse­res ganz­heit­li­chen Behand­lungs­kon­zepts an. Hier erfährst du mehr über die BEMER-The­ra­pie und kannst direkt einen Ter­min anfragen.

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Was sagt die Wis­sen­schaft zur BEMER-Therapie?

Die Bemer-The­ra­pie ist wis­sen­schaft­lich unter­sucht und wird beson­ders im Zusam­men­hang mit Mikro­zir­ku­la­ti­on, Schlaf, Schmerz­emp­fin­den, Erho­lung und Lebens­qua­li­tät dis­ku­tiert. Ein­zel­ne Stu­di­en und Anwen­dungs­be­ob­ach­tun­gen berich­ten posi­ti­ve Effek­te, etwa bei sub­jek­ti­ver Schlaf­qua­li­tät, Schmer­zen, Müdig­keit oder all­ge­mei­nem Wohl­be­fin­den. Inter­es­sant ist vor allem, dass vie­le die­ser The­men eng mit Rege­ne­ra­ti­on ver­bun­den sind. Wer bes­ser schläft, sich schnel­ler erholt oder weni­ger erschöpft fühlt, schafft bes­se­re Vor­aus­set­zun­gen für All­tag, Trai­ning und lang­fris­ti­ge Gesund­heit. Gleich­zei­tig soll­te man den BEMER  rea­lis­tisch ein­ord­nen. Er ist kein Ersatz für Bewe­gung, medi­zi­ni­sche Dia­gnos­tik, Phy­sio­the­ra­pie, Ernäh­rung oder Schlaf. Ihr Wert liegt eher dar­in, bestehen­de Gesund­heits- und Rege­ne­ra­ti­ons­rou­ti­nen sinn­voll zu ergän­zen. Für vie­le Anwen­der ist genau das der ent­schei­den­de Punkt: Die Bemer-The­ra­pie wird nicht als ein­zel­ne Wun­der­lö­sung gese­hen, son­dern als zusätz­li­cher Bau­stein inner­halb eines akti­ven, gesund­heits­be­wuss­ten Lebensstils.

Mei­ne eige­ne BEMER-Erfahrung

Ich nut­ze die BEMER-Tech­no­lo­gie mitt­ler­wei­le seit rund zwölf Jah­ren – nahe­zu täg­lich. Dabei ver­wen­de ich bis heu­te die­sel­ben Gerä­te, die in die­ser Zeit ohne tech­ni­sche Aus­fäl­le oder Defek­te zuver­läs­sig funk­tio­niert haben. Über die Jah­re ist die Anwen­dung zu einem fes­ten Bestand­teil mei­nes All­tags gewor­den, ähn­lich wie regel­mä­ßi­ge Bewe­gung oder eine aus­ge­wo­ge­ne Ernährung.

Als sport­lich sehr akti­ver Mensch bean­spru­che ich mei­nen Kör­per regel­mä­ßig inten­siv – sei es beim Kraft­trai­ning, Bould­ern, Aus­dau­er­sport oder Out­door-Akti­vi­tä­ten. Nach anstren­gen­den Trai­nings­ein­hei­ten nut­ze ich die BEMER-Anwen­dun­gen des­halb häu­fig im Rah­men mei­ner per­sön­li­chen Rege­ne­ra­ti­ons­rou­ti­ne. Ich habe für mich den Ein­druck gewon­nen, dass ich mich anschlie­ßend oft schnel­ler wie­der belast­bar füh­le und mit einem guten Kör­per­ge­fühl in die nächs­te Trai­nings­ein­heit star­ten kann.

Auch bei klei­ne­ren Sport­ver­let­zun­gen wie Ver­stau­chun­gen, Über­deh­nun­gen, Prel­lun­gen, Bla­sen oder ober­fläch­li­chen Wun­den set­ze ich die Anwen­dung für mich regel­mä­ßig und inten­siv ein. Dabei habe ich per­sön­lich immer wie­der den Ein­druck gewon­nen, dass sich mein Kör­per gut und sehr schnell erholt. Ob und wel­chen Anteil die BEMER-Tech­no­lo­gie dar­an hat, lässt sich natür­lich nicht objek­tiv beur­tei­len – für mich gehört sie den­noch selbst­ver­ständ­lich zu mei­ner Regenerationsstrategie.

Fami­lie und Freun­de beschrei­ben mich häu­fig als sehr belast­bar und wider­stands­fä­hig. Trotz eines oft inten­si­ven Arbeits­all­tags mit hohen Ver­pflich­tun­gen und Ver­ant­wor­tun­gen, sport­li­cher Belas­tun­gen und pri­va­ter Ver­pflich­tun­gen füh­le ich mich im All­ge­mei­nen fit, leis­tungs­fä­hig und vol­ler Ener­gie. Außer­dem bin ich nur sel­ten krank und mei­ne Gesund­heits­wer­te waren bei Vor­sor­ge­un­ter­su­chun­gen bis­lang stets sehr gut. Ich per­sön­lich bin über­zeugt, dass die regel­mä­ßi­ge Anwen­dung der BEMER-Tech­no­lo­gie hier­zu einen posi­ti­ven Bei­trag leis­ten kann – auch wenn sich die­ser Zusam­men­hang selbst­ver­ständ­lich nicht ein­deu­tig nach­wei­sen lässt.

Beson­ders posi­tiv emp­fin­de ich die Anwen­dung außer­dem nach lan­gen Flug­rei­sen. Da ich regel­mä­ßig nach Argen­ti­ni­en rei­se, gehö­ren lan­ge Flug­zei­ten für mich dazu. Die BEMER-Anwen­dung ist für mich nach sol­chen Rei­sen ein fes­ter Bestand­teil der Rege­ne­ra­ti­on und hilft mir sub­jek­tiv dabei, mich schnel­ler wie­der erholt zu fühlen.

Eine wei­te­re per­sön­li­che Beob­ach­tung betrifft mei­ne Bei­ne. Auf­grund fami­liä­rer Ver­an­la­gung hat­te ich bereits in jun­gen Jah­ren aus­ge­präg­te Krampf­adern und Besen­rei­ser sowie gele­gent­lich das Gefühl schwe­rer Bei­ne. Seit ich die BEMER-Tech­no­lo­gie nut­ze, habe ich sub­jek­tiv den Ein­druck, dass sich die­se Beschwer­den nicht wei­ter­ent­wi­ckelt haben. Span­nungs­ge­füh­le oder schwe­re Bei­ne neh­me ich heu­te kaum noch wahr. Auch das Gefühl von Was­ser­ein­la­ge­run­gen tritt bei mir deut­lich sel­te­ner auf. Ob dies tat­säch­lich auf die regel­mä­ßi­ge Anwen­dung zurück­zu­füh­ren ist, kann ich natür­lich nicht mit Sicher­heit sagen – für mich per­sön­lich besteht jedoch ein kla­rer Zusammenhang.

Auch mei­ne Mut­ter nutzt seit eini­gen Jah­ren ein eige­nes BEMER-Sys­tem. Nach einem Ober­schen­kel­hals­bruch im Alter von 83 Jah­ren und der anschlie­ßen­den Ope­ra­ti­on setz­te sie die Anwen­dung wäh­rend ihrer Reha­bi­li­ta­ti­on regel­mä­ßig ein. Ich hat­te gro­ße Sor­ge, dass die Erho­lung auf­grund ihres Alters lan­ge dau­ern wür­de. Zu mei­ner Freu­de ent­wi­ckel­te sie sich jedoch sehr gut und konn­te nach eini­gen Mona­ten wie­der ihren gewohn­ten All­tag bewäl­ti­gen. Die behan­deln­den Ärz­te äußer­ten sich damals posi­tiv über ihren Gene­sungs­ver­lauf. Ob die BEMER-Anwen­dung hier­zu bei­getra­gen hat, lässt sich selbst­ver­ständ­lich nicht beur­tei­len. Ich per­sön­lich bin jedoch über­zeugt, dass sie sie wäh­rend die­ser Zeit sinn­voll unter­stützt hat.

Für mich ist die BEMER-Tech­no­lo­gie heu­te ein fes­ter Bestand­teil eines gesund­heits­be­wuss­ten Lebens­stils. Sie ersetzt weder Bewe­gung noch eine aus­ge­wo­ge­ne Ernäh­rung oder medi­zi­ni­sche Betreu­ung. Aus mei­ner per­sön­li­chen Erfah­rung her­aus ist sie jedoch eine wert­vol­le Ergän­zung, auf die ich nicht mehr ver­zich­ten möch­te. Des­halb emp­feh­le ich jedem, der sei­ne Gesund­heit und Rege­ne­ra­ti­on aktiv unter­stüt­zen möch­te, die Anwen­dung ein­mal selbst aus­zu­pro­bie­ren und sich ein eige­nes Bild zu machen.

Fazit

Der BEMER kann ein span­nen­der Bau­stein für Men­schen sein, die ihre Gesund­heit aktiv unter­stüt­zen möch­ten – im All­tag, im Trai­ning und mit zuneh­men­dem Alter. Sie wird von vie­len Anwen­dern genutzt, um Erho­lung, Wohl­be­fin­den und kör­per­li­che Vita­li­tät zu för­dern. Ent­schei­dend ist dabei der ganz­heit­li­che Blick: Gesund­heit ent­steht nicht durch eine ein­zel­ne Maß­nah­me, son­dern durch das Zusam­men­spiel aus Bewe­gung, Schlaf, Ernäh­rung, Stress­re­gu­la­ti­on und bewuss­ter Rege­ne­ra­ti­on. Wer neu­gie­rig ist, soll­te die Bemer Anwen­dung nicht nur theo­re­tisch bewer­ten, son­dern selbst erle­ben. Am Ende zählt, wie sich der eige­ne Kör­per anfühlt.

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FAQs – Häu­fig gestell­te Fra­gen zum BEMER

Was ist der Bemer?

Der BEMER ist ein Medi­zin­pro­dukt zur Phy­si­ka­li­schen Gefäß­the­ra­pie. Er dient der Sti­mu­lie­rung der Vaso­mo­to­rik klei­ner und kleins­ter Blut­ge­fä­ße und ver­bes­sert dadurch die Blut­ver­tei­lung in der Mikro­zir­ku­la­ti­on. Das paten­tier­te BEMER-Signal wird über ein schwa­ches elek­tro­ma­gne­ti­sches Feld in den Kör­per übertragen.

Wie funk­tio­niert die Bemer-Therapie?

Die BEMER-The­ra­pie sti­mu­liert die Vaso­mo­to­rik, also die rhyth­mi­sche Bewe­gung klei­ner und kleins­ter Blut­ge­fä­ße. Dadurch kann die Blut­ver­tei­lung in der Mikro­zir­ku­la­ti­on ver­bes­sert wer­den. Ziel ist eine bedarfs­ge­rech­te Ver­sor­gung des Gewe­bes mit Sau­er­stoff und Nähr­stof­fen sowie der Abtrans­port von Stoffwechselprodukten.

Wel­che Wir­kung hat der Bemer?

Der BEMER unter­stützt die Mikro­zir­ku­la­ti­on und damit die natür­li­chen Selbst­re­gu­la­ti­ons­pro­zes­se des Kör­pers. Vie­le Anwen­der nut­zen ihn zur För­de­rung von Rege­ne­ra­ti­on, Leis­tungs­fä­hig­keit und all­ge­mei­nem Wohl­be­fin­den. Die BEMER-The­ra­pie ersetzt dabei kei­ne medi­zi­ni­sche Behand­lung, son­dern kann die­se sinn­voll ergänzen.

Ist der Bemer wis­sen­schaft­lich untersucht?

Ja. Die Phy­si­ka­li­sche Gefäß­the­ra­pie wur­de über vie­le Jah­re wis­sen­schaft­lich unter­sucht. Laut Her­stel­ler lie­gen zahl­rei­che wis­sen­schaft­li­che Publi­ka­tio­nen und Unter­su­chun­gen zu ver­schie­de­nen Anwen­dungs­ge­bie­ten vor, die Grund­la­ge für die Zer­ti­fi­zie­rung als Phy­si­ka­li­sche Gefäß­the­ra­pie waren.

Kann der Bemer die Rege­ne­ra­ti­on nach dem Sport unterstützen?

Ja. Vie­le Sport­ler nut­zen den BEMER als ergän­zen­de Rege­ne­ra­ti­ons­maß­nah­me. Nach Her­stel­ler­an­ga­ben kann eine ver­bes­ser­te Rege­ne­ra­ti­on dazu bei­tra­gen, inten­si­ve Trai­nings­ein­hei­ten bes­ser zu ver­kraf­ten, häu­fi­ger zu trai­nie­ren und dadurch die Leis­tungs­fä­hig­keit lang­fris­tig zu steigern.

Wird der Bemer in der Phy­sio­the­ra­pie eingesetzt?

Ja. Die BEMER-The­ra­pie wird in vie­len phy­sio­the­ra­peu­ti­schen und medi­zi­ni­schen Ein­rich­tun­gen als ergän­zen­de Maß­nah­me ein­ge­setzt. Sie unter­stützt die Selbst­re­gu­la­ti­on des Orga­nis­mus und kann sowohl schul­me­di­zi­ni­sche als auch phy­sio­the­ra­peu­ti­sche Behand­lun­gen sinn­voll ergänzen.

Ist der Bemer ein Anti-Aging-Gerät?

Der BEMER ist kein klas­si­sches Kos­me­tik- oder Beau­ty­ge­rät. Vie­le Anwen­der inte­grie­ren die BEMER-Tech­no­lo­gie jedoch in ihre per­sön­li­che Healt­hy-Aging- oder Lon­ge­vi­ty-Stra­te­gie, um Rege­ne­ra­ti­on, Vita­li­tät und kör­per­li­ches Wohl­be­fin­den lang­fris­tig zu unterstützen.

Kann der Bemer bei Fal­ten helfen?

Die BEMER-Tech­no­lo­gie wur­de nicht zur Behand­lung von Fal­ten ent­wi­ckelt. Eini­ge Anwen­der berich­ten jedoch von einem fri­sche­ren Haut­bild und einer vita­le­ren Aus­strah­lung. Sol­che Erfah­run­gen sind indi­vi­du­ell und soll­ten nicht als all­ge­mein­gül­ti­ge Wir­kung ver­stan­den werden.

Was hat der Bemer mit Lon­ge­vi­ty zu tun?

Lon­ge­vi­ty bedeu­tet, mög­lichst lan­ge gesund, aktiv und leis­tungs­fä­hig zu blei­ben. Die BEMER-Tech­no­lo­gie wird von vie­len Men­schen als ergän­zen­der Bau­stein genutzt, um Rege­ne­ra­ti­on und kör­per­li­ches Wohl­be­fin­den inner­halb eines gesund­heits­be­wuss­ten Lebens­stils zu unterstützen.

Für wen eig­net sich die Bemer Anwendung?

Die BEMER-The­ra­pie eig­net sich sowohl für gesund­heits­be­wuss­te Men­schen als auch für sport­lich Akti­ve und kann the­ra­pie­be­glei­tend ein­ge­setzt wer­den. Ob die Anwen­dung im Ein­zel­fall sinn­voll ist, hängt von den per­sön­li­chen Zie­len und der indi­vi­du­el­len gesund­heit­li­chen Situa­ti­on ab.

Wie lan­ge dau­ert eine Bemer Anwendung?

Die Ganz­kör­per­an­wen­dung mit dem Appli­ka­ti­ons­mo­dul B.BODY dau­ert je nach Pro­gramm in der Regel zwi­schen acht und zwan­zig Minu­ten. Für loka­le Anwen­dun­gen ste­hen zusätz­lich die Appli­ka­ti­ons­mo­du­le B.PAD und B.SPOT zur Verfügung.

Wer soll­te vor der Bemer Anwen­dung ärzt­li­chen Rat einholen?

Men­schen mit akti­ven medi­zi­ni­schen Implan­ta­ten, schwe­ren Erkran­kun­gen, Schwan­ger­schaft oder ande­ren behand­lungs­be­dürf­ti­gen Beschwer­den soll­ten die Anwen­dung vor­ab mit ihrem behan­deln­den Arzt bespre­chen. Maß­geb­lich sind die offi­zi­el­len Anwen­der­hin­wei­se und Kon­tra­in­di­ka­tio­nen des Herstellers.

Wo kann ich den Bemer tes­ten oder kaufen?

Wenn du die BEMER-Tech­no­lo­gie zunächst selbst erle­ben möch­test, kannst du sie bei uns im Rah­men einer Anwen­dung ken­nen­ler­nen. Ger­ne bera­ten wir dich anschlie­ßend unver­bind­lich zu den ver­schie­de­nen BEMER-Sys­te­men und ihren Einsatzmöglichkeiten.

Quel­len­ver­zeich­nis

Bohn et al. (2013)

Effects of BEMER Phy­si­cal Vas­cu­lar The­ra­py on Sleep, Pain and Qua­li­ty of Life

  • 658 aus­ge­wer­te­te Fragebögen
  • Ver­bes­se­run­gen bei Schlaf­qua­li­tät, Schmerz­emp­fin­den und Lebens­qua­li­tät berichtet
  • Pub­Med-ID: 23940071

Fehr et al. (2023)

Effects of Phy­si­cal Vas­cu­lar The­ra­py on Repea­ted Sprint Performance

  • Unter­su­chung bei sport­li­cher Belastung
  • Kei­ne signi­fi­kan­ten Ver­bes­se­run­gen bei bestimm­ten Leistungsparametern
  • Inter­es­sant für eine aus­ge­wo­ge­ne Betrachtung

Fron­tiers in Sports and Acti­ve Living (2024)

Effects of BEMER The­ra­py on Sleep Qua­li­ty in Eli­te Fema­le Foot­ball Players

  • Ver­bes­se­run­gen bei sub­jek­ti­ver Schlaf­dau­er und Schlafqualität
  • Nor­we­gi­sche Elite-Fußballspielerinnen

Über die Autorin

Sabi­na ist Geschäfts­füh­re­rin der Sport Sheds und lebt selbst vor, wofür das Stu­dio steht: einen akti­ven und gesun­den Lebens­stil. Die Argen­ti­nie­rin mit deut­schen Wur­zeln trifft man außer­halb des Stu­di­os meist in den Ber­gen – sei es auf einer Wan­de­rung im Lech­tal oder bei einem Trek­king-Aben­teu­er am ande­ren Ende der Welt.